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 Crane Ichabod

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Crane Ichabod

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BeitragThema: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:22 pm

.:: Persöhnliches::.

Nachname: Crane

Vorname: Ichabod

Alter: 22

Blutgruppe: 0

Geburtstag: 23 November

Geburtsort: Konoha (aufenthalt: Kumo)

Geschlecht: m

.:: Charakter ::.

Auftreten: Ichabod trägt meist schwarze Kleidung. Seid Kathys Verlust hat er keine Bunte mehr angehabt, da es einfach nicht zu seiner Stimmung passen würde. Wegen dieser eher dunkel gehaltenen Kleidung wirkt er auf seine Umwelt auch eher mysteriös. Sein Schwert trägt er auf dem Rücken und er hat einen aufrechten Gang, die Hände meist nicht in den Hosentaschen.

Persöhnlichkeit: Ichabod ist eher ein ruhiger Typ. Meist gibt er sich sehr ernst und nur manchmal huscht ein Lächeln über seine Lippen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ihn die Sache mit Kathy immer noch wurmt. Außerdem ist er ein Realist.

Vorlieben: Ichabod ist sehr gerne alleine oder in der Natur, wo er oft den Vögeln zuhört. Ab und an trainiert auch einmal mit seinem Schwert, um seine Leistungen konstant zu halten oder sich sogar zu verbessern.

Abneigungen: Das, was Ichabod hasst, sind Nuke-Nin, da sein Vater einer war und er auch Kathy umgebracht hat. Ihnen gegenüber kennt er kein Erbarmen. Ebenfalls von ihm verhasst sind Spinnen.


.:: Familiäres ::.

Familie: tot

Clan: -

Kekkei-Genkai: -

.:: Äußerliches ::.

Aussehen:


Haarfarbe: dunkelbraun

Größe: 178cm

.:: Ninja-Daten ::.

Rang: Zivilist (Ex-ANBU)

Chakranatur: Raiton, Katon

Kampfstil: Tai

Stärken:
+ Schnell
+ Intelligent
+ Schwertkampf

Schwächen:
- Gen-Jutsu (kann keine wirken)
- Arachnophobie (spinnenangst)
- nicht gut im Fernkampf

Ausrüstung:

Explosive Notes
Explosive Notes (DT.: Briefbombe) sind mit einem Text versehen. Ein Ninja kann diese Notes z.B. an ein Kunai hängen, da diese nachdem sie angefangen haben zu brennen, nach kurzer Zeit explodieren.


Makibishi
Diese Makibishi sind gut dafür gedacht, wenn man fliehen möchte! Sie werden auf den Boden geworfen und so fällt es dem Gegner schwer, diese zu umgehen (sie sind sehr Spitz, man sollte lieber nicht auf eines von ihnen treten..)

Kunai
Das Kunai, ein kleines Wurfmesser, ist eine der Standartwaffen eines Ninjas. Meistens wird es in einer kleinen Tasche getragen, die mit einem Riemen befestigt wird. Es kann mit anderen Waffen oder explosiven Gegenständen kombiniert werden.

Shuriken
Eine weitere wichtige Waffe der Ninjas ist das Shuriken, ein kleiner Wurfstern.Diese werden ebenfalls in einer kleinen Tasche aufbewahrt.

Fuuma Shuriken
Das Fuuma Shuriken ist eine Art übergroßes Shuriken. Es hat eine breitere Angriffsfläche, welche dem Gegner megr Schäden zufügt, als ein normales Shuriken.


Schriftrollen
Man benötigt Schriftrollen zum beschwören von Tieren,Waffen und Ähnlichem. Dadurch werden sie zu einer effektiven Waffe, die sehr viel Platz spart und bei einem richtigen Gebrauch sehr Eefektiv sein kann.

Schwert
Ichabods Schwert. Er kämpft sehr oft mit ihm und somit ist er praktisch ein Schwertmeister. Von sich behauptet er, dass er mit keinem anderen Schwert so gut kämpfen könnte, da es perfekt auf seine Handhabung abgestimmt worden wäre. Außerdem ist esihms ehr wichtig, da es ein Erbstück seiner Familie ist und somit das Einzige, was er noch aus seinem 'alten' Leben hat. Seine Angriffe und Taktiken sind auf sein Schwert abgestimmt.


Besonderheiten:

.:: Biographie ::.

Wichtige Daten:

Ziel: Sein Ziel ist es stärker zu werden, damit er alle Leute, die ihm wichtig sind/werden können, beschützen kann. Erst dann wird er sich dazu entscheiden den Weg als Shinobi wieder auf sich zu nehmen.


.:: Geschichte ::.

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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:23 pm

1. Kapitel: Geburt
Ein eisiger Wind wehte durch das Dorf. Man hörte Schritte, die durch die Straßen hallten. Der Mond schien fahl durch diese und offenbarte ihn manchen Gassen gruselige Schatten, die dort ihr Unwesen trieben. Man konnte hier und dort leises Gemurmel vernehmen, was es nur noch unheimlicher machte. Doch all das störte den Mann nicht, der nun durch die Straßen rannte. Seine schwarzen Augen schauten stets nach vorn und man könnte meinen, dass er völlig ungeschützt wäre. Doch wenn man genauer hinsah, entdeckte man das schwarze Stirnband um seinen Kopf: Er war ein Shinobi. Seine Ausrüstungstasche war, wie bei allen Shinobi, an seinem Bein befestigt- genauer gesagt am Rechten, da er Rechtshändler war. Seine Ninjaweste war schmutzig. Offenbar hatte er gerade erst eine Mission hinter sich gelassen. Sein Atem ging hektisch. Er rannte wahrscheinlich schon einige Stunden und war sofort losgerannt, nachdem er seine Mission beendet hatte. Ein Geräusch kam aus einer Gasse. Der Mann verharrte und sah in die Dunkelheit. Als er nichts entdecken konnte rannte er weiter. Viele Meter legte er zurück und immer starrte er gerade aus. Er wusste genau, wo er hin wollte. Nach ein paar Minuten verebbten die Schritte schließlich. Der Mann stand vor einem hohen Gebäude. Da war es: das Krankenhaus. So schnell er nur konnte, war er nach seiner Mission dort hingeeilt. Er atmete tief durch, ging an die Eingangstür und öffnete diese. Ein warmer Wind kam ihm entgegen und er sah, wie Schwester aufgeregt hin und her rannte, sich gegenseitig Anweisungen gaben und anscheinend sehr nervös waren. Schnellen aber beherrschten Schrittes ging er an die Information, wo er offensichtlich schon von einer Krankenschwester erwartet wurde. Sie gab ihm kurz und knapp ein paar Anweisungen und im nächsten Moment ging er schon auf eine Zimmertür zu. Die Türklinke war kühl. Aus dem Raum dahinter drangen Babyschreie, die jedoch zugleich gestillt wurden. Man hörte eine sanfte, freundliche Stimmte, die leise ein Kinderlied sang. Der Mann zog seine Hand zurück. Sollte er die beiden jetzt stören? Einerseits wollte er unbedingt sein Kind sehen, aber andererseits, würde das Kind bestimmt wieder losschreien, wenn es ihn hineinkommen sah. Der Mann, namens Iron Crane, lehnte sich gegen die weisen Krankenhauswände und verschränkte die Arme. Iron wollte sie einfach nicht stören- das war alles. So lange hatte er sich schon einen Sohn gewünscht und jetzt war er endlich da. Aber nun, da er auf der Welt war, wusste er nicht, was er sagen sollte. Sollte er einfach da rein gehen, seinen Sohn anlächeln und sagen >>hallo, ich bin dein Vater<< oder was? War es überhaupt ein Sohn? War es keine Tochter? So viele Fragen tummelten sich in seinem Kopf. Würde ihn das Baby mögen? Würde es ihm zur Last fallen? Er hatte sich noch nie um ein Kind gekümmert und jetzt war es da.
Nachdem wieder einige Zeit verstrichen war, atmete er noch einmal tief durch und öffnete dann die Tür in das Zimmer. Seine Frau Bione lächelte ihn sofort an und bedeutete ihm näher zu kommen. Vorsichtigen Schrittes tat Iron das auch- er wollte das Baby nicht gleich erschrecken, sodass es wieder schreien würde. Kurz vor dem Bett blieb er stehen und sah das Baby an, das während dem Lied eingeschlafen war. "Ein Junge.", sagte Bione nur. Iron sah sie an und ein lächeln ging über seine Lippen. Jenes Baby öffnete die Augen und sah ängstlich den Mann an. Das Kind war schon drei Tage alt. Iron hatte seine Mission so schnell wie möglich beendet, es dann aber doch nicht rechtzeitig zur Geburt geschafft. Kenshin musterte den Kleinen. "Er hat schöne Augen....", murmelte Bione und sah zu Iron.“Hast du schon einen Namen?", fragte er dann. "Ichabod.", antwortete Bione darauf und lächelte. Iron nickte. "Ein guter Name.", sagte er dann...

2. Heranwachsen eines großen Shinobi?
Der gerade einmal vierjährige Ichabod rannte durch die Gänge des Hauses. Sein Vater war gerade von einer Mission zurückgekehrt. Es war Winter und der Junge war daher dick angezogen, um sich nicht zu erkälten. Er rannte hinaus in die Kälte, auf seinen Vater zu. Sein braunes, einigermaßen kurzes Haar, wehte im leichten Wind. Dieser trug einen Duft heran, den Ichabod noch viele weitere Male riechen würde. Die Schritte des Jungen erlahmten. Es aus irgendeinem Grund komisch. Sein Vater kam durch den Eingang- wie immer mit ernstem Blick. Ichabod kannte seinen Vater vier Jahre, was verglichen mit der Lebensspanne eines Menschen nicht gerade sehr lange war. "Do-San? Was riecht hier s-" Mitten in seiner Frage brach der junge Ichabod ab, als er das 'Ding' sah, dass sein Vater in der Hand hielt. Besser gesagt packte er das 'Ding' an den Haaren. Die starren Augen Kopfes des jungen, auf jeden Fall, toten Mannes hafteten auf Ichabod, der seinen Blick nicht mehr von dem toten Antlitz richten konnte. "Schau nur hin, mein Sohn. So ergeht es allen Feinden unseres Reiches...", murmelte er. In diesem Moment kam Bione an. "Iron! Bist du wahnsinnig?! So etwas dem Jungen zu zeigen!", schimpfte sie ihren Gatten und rannte zu dem jungen Braunhaarigen, den sie in die Arme nahm. "Ist ja schon gut... der Kopf hier gehörte einmal einem vor kurzem verstorbenen Nuke-Nin... Er war so dumm mir nach Konoha zu folgen, um hier seinen 'Lehrmeister' zu rächen.", erklärte Iron und war im nächsten Moment verschwunden. Ichabod war klar, was es mit diesem Geruch auf sich gehabt hatte: Es war das allmählige Verwesen des Kopfes und das Blut gewesen, das an ihm heruntergetropft war. Im 'Eingang' des Hauses war eine Blutpfütze. Bione seufzte. "Alles in Ordnung, Schatz?", fragte sie ihren Sohn, der nur zaghaft nickte. "Geh in die Wohnung... Ich komme gleich.", meinte sie. Der junge Ichabod gehorchte seiner Mutter und ging in die Wohnung.
Warum hatte sein Vater das Word 'Lehrmeister' so verächtich ausgesprochen und warum hatte er den Nuke-Nin geköpft? Diese beiden Fragen gingen Ichabod durch den Kopf. Zwar war er erst vier Jahre, doch verstand für dieses Alter schon sehr viel, was den Alltag eines Shinobi und den eines Menschen angeht. Er wollte auch irgendwann einmal ein großer Shinobi, wie sein Vater es ist, werden. Ja, sein Vater war sein großes Vorbild. Zwar hatte ihn der abgetrennte Kopf sehr schokiert, doch er wusste, dass es nur eine weitere Lektion gewesen war. Als Ichabod draußen einen Streit hörte, wusste er, dass sein Vater zurück war. Er musste sich jetzt mit seiner aufgebrachten Ehefrau messen, die ihn jetzt von seinem Standpunkt, alle Nuke-Nin gleich zu köpfen, hinunterzuargumentieren versuchte- was sie allerdings noch nie geschafft hat, was die Anzahl der Köpfe in den Gräbern der ausgerotteten Nuke-Nin bestätigte- sie wuchs stetig. Als der Streit beendet war, wurde Ichabod von seinem Vater gerufen. "W-Was ist... D-Do-san?", fragte der Junge stotternd. Seine Mutter schüttelte während dessen den Kopf und kam dem Braunhaarigen in der Wohnung entgegen, der diese gerade verlies.
"Komm mal mit, mein Sohn.", sagte Iron. Ichabod war sich unsicher, ob er das wirklich tun solle. Er hatte etwas Angst vor dem, was ihn vielleicht erwarten würde. Ein Berg voll Leichen? Oder abgetrennten Köpfen? Ja, ein Massaker? Etwas Schlimmes? Etwas, dass selbst die Hölle wieder ausspucken würde? Er ging mit seinem Vater einen alten Waldweg entlang. Der Boden war steinhart- wegen der Kälte. Der Wind pfiff Ichabod um das Gesicht. "Wie weit ist es noch?", fragte der erst vierjährige nach einer geschlagenen Stunde. "Wenn du schneller wärst, Sohn, dann würden wir schon lange da sein.", entgegnete Iron forsch, was den Jungen einschüchterte. Er kannte die Launen seines Vaters und die waren meist schrecklich. Wenn er so gelaunt war wie gerade eben, dann sollte man ihn besser nicht nerven, stören oder etwas Dergleichen. Denn sonst konnte es gut sein, dass man sich mit einem blauen Fleck oder einer späteren Narbe abgeben musste. Nach ein paar Minuten kamen beide schließlich an einer großen, von einer weißen Schneedecke bedeckten, Wiese an. "W...Wow...", kam es nur von ichabod. Sein Vater gab einen dumpfen Ton von sich und schritt dann auf die Wiese. Der Braunhaarige sah seinem Elternteil nach. "Komm her... du wirst jetzt das Kämpfen lernen.", erklärte er. Ichabod schluckte. Sein Vater hatte bis vor Kurzem ein Team geführt und die Ge-Nin waren fast immer halbtot, vom Training, nach Hause gekommen. Er stellte sich vor seinen Vater. Dieser holte mit schneller Bewegung ein Holzschwert hervor und gab es seinem Sohn. Ichabod nahm es. Er sollte also mit dem Schwert kämpfen lernen. Sein Vater war ein großer Schwertkämpfer, vielleicht- nein, sicher- lag es auch in seinem Blut. Ja, er würde es schaffen.
Langsam begann Ichabod zu trainieren. Er parierte die heftigen Schläge seines Vaters zwar, doch wurde von der Wucht zurückbefördert, so dass er sich den ein und anderen blauen fleck zulegte. Irgendwo war es ja schon unfair. Ein vierjähriger musste gegen seinen Vater, einen Schwertmeister, antreten. Am Ende des Tages war Ichabod Körper von blauen Flecken übersäät. Das war also das erste Training mit seinem Vater gewesen.

3. Akademiezeit

Mit sieben Jahren kam Ichabod in die Akademie. Seid drei Jahren trainierte er jetzt schon mit dem Schwert- vor ein einhalb Jahren hatte er aufgehört mit einem Holzschwert zu trainieren. Nun kämpfte er schon 'richtig' mit seinem Vater- hat aber auch schon viele Schnittwunden davongetragen, die ihm seine Mutter geheilt hatte. Seine Mitschüler mieden ihn Anfangs, da er stets mitgenommen aussah, was daran lag, dass er immer bis in die Nacht trainierte und dann musste seine Mutter seine 'neuen' Wunden immer eine Weile heilen. So kam er immer erst spät in sein Bett und war am nächsten Tag total müde. Nach einiger Zeit hatte er sogar Augenringe und da entschied seine Mutter, dass er nur noch alle drei Tage trainieren solle, da es besser für seine Gesundheit wäre. Anscheinend half es auch, denn nach rund einem halben Jahr, war Ichabod überhaupt nicht mehr so schläfrig und konnte sich ganz dem Unterricht widem, was auch urplötzlich seine Noten verbesserte, sodass man schon dachte, er besteche die Lehrer. So wurde er für zwei weitere Jahre von seinen Mitschülern gemieden. Seine Eltern stritten sich immer mehr, er hielt es zu Hause fast nicht mehr aus...
Eines Tages ging er gerade über den Hof der Akademie, der Unterricht war vorbei. Ein Mädchen kam ihm entgegen. "Uhm... Hallo.", sagte es nur. Ichabod blieb stehen, musterte das Mädchen argwöhnisch. Wollte es ihn, wie alle anderen auch, nur 'reinlegen? "Was willst du?", fragte er daher nur schroff. Das Mädchen wurde rot, sah ihn an. "Naja... 'tschuldige!", rief sie dann piepsig und rannte weg. Ichabod sah dem schwarhaarigen Mädchen verstört nach. Was sollte die Vorstellung denn? Allmählich setzte er sich wieder in Gang und ging nach Hause. Das Mädchen bereitete ihm noch einige Kopfzerbrechen. Irgendetwas in ihrem Blick hatte ihn fasziniert, doch den Namen des Mädchens wusste er nicht.
Es vergingen weitere zwei Jahre in der Akademie. Ichabod begann sich mehr mit seinen Mitschülern zu verstehen, doch das geheimnissvolle Mädchen sah er nicht wieder, was ihn etwas traruig machte. Auch im Schertkampf mit seinem Vater machte er sehr große Fortschritte, bekam kaum noch Schnittwunden von seinem Vater beigebracht und wenn, dann auch keine Tiefen. Dann, in Ichabods zwöflten Lebensjahr (er ist also 11), kam der große Moment der ge-Nin-Prüfungen. Jeder wurde einzeln in einen Raum gebeten- auch Ichabod. Dort musste er ein Jutsu, dessen name Bunshin-no Jutsu war, ausführen, was er auch tat. Natürlich fiel es ihm nicht schwer. Ihm war es im Unterricht leicht gefallen zu lernen und deshalb ging alles gut und er wurde Ge-Nin.
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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:23 pm

4. Ge-Nin

Nachdem Ichabod geradeinmal mit 11 Jahren Ge-Nin geworden war, war besonders seine Mutter sehr stolz auf ihn. Sein Vater zeigte trotz alledem nur wenig Interesse an seinem Sohn- wenn man es überhaupt so nennen konnte. Stattdessen forderte er ihn noch mehr im Schwertkampf. Mittlerweile hatte es sich herausgestellt, dass Ichabod sehr tallentiert im Umgang mit seinem Schwert war und so trainierte er auch wenn sein Vater auf Missionen war, um sein Können zu steigern und somit zu verbessern. Mit seinem Team war er gänzlich zufrieden. Denn in ihm waren die Mitschüler, die ihn wenigstens einigermaßen gut hatten leiden können. Ihr Sensei war ein komischer Kautz, der oft zu schertzen gelegte und manchmal auch wirres Zeug von sich gab, das selbst Ichabod nicht verstand. Sein Name war Yakuchu Saromi war. Ichabod konnte ihn ganz gut. Zwar war er im Training manchmal sehr streng, aber Ichabod kannte das ja schon von seinem Vater. Saromi brachte ihn sogar dazu Nin-Jutsu im Kampf zu benutzen. Es stellte sich heraus, dass Ichabod natürlich nicht gut darin war, da er die ganze Zeit nur Schwertkampf geübt hatte. Saromi hatte dann die Stirn gerunzelt und mit ein 'Privattraining' durchgezogen, während sich seine Teamkollegen, die beide in Nin-Jutsu ein Ass waren selbst beschäftigt hatten. Nach einem halben Jahr hatte sich schließlich auch ichabods Nin-Jutsu verbessert und er glaubte nun endlich seinen Rhythmuss gefunden zu haben, doch dann geschah das Unerwartete. Es sollte sein ganzes Leben verändern....
Es war kurz vor seinem zwölften Geburtstag. Ichabod kam gerade, müde, von einer Mission nach Hause. Seine Teamkollegen hatten schon für den nächsten Tag Andeutungen für ein Geschenk gemacht. Ja, morgen hatte er Geburtstag. Innerlich freute er sich schon darauf. Seine Mutter hatte ihm immer alles Gute gewünscht, ihm einen Kuchen gebacken. Doch sein Vater hatte diesen besonderen Tag im Leben eines jeden Menschen anscheinend einfach nicht beachtet. Anfangs hatte das Ichabod sehr zugesetzt, doch allmählig hatte er sich an diese Tatsache gewöhnt, sodass es ihm nichts mehr ausmachte- fast. Er schritt langsam die Straßen entlang. Es war bereits dunkel und die Lichter in den Wohnungen des Viertels waren an, damit man etwas im Haus sehen konnte. Als Ichabod am Haus seiner Eltern an kam, bemerkte er, dass das Licht aus war. Aber das war auch nichts Besonderes. Wahrscheinlich war sein Vater, wie so oft in letzter Zeit, auf einer Mission und seine Mutter machte im Krankenhaus Überstunden. Sie rackerte sich immer so ab- was dem jungen Shinobi eigentlich nicht gefiel. Er fand, sie sollte öfters eine Auszeit einlegen. Sie sagte dann immer 'Keine Sorge Schatz, mir geht es schon gut...' Doch Ichabod wusste, dass etwas nicht stimmte. Wenn seine Mutter und sein Vater beide im Haus waren, dann gab es oft einen Streit, der immer damit endete, dass sein Vater das Haus verließ und seine Gattin in Tränen zurücklies. Der Braunhaarige seufzte und machte die Tür auf- alles dunkel. Er lies sie hinter sich ins Schloss fallen und zog seine Schuhe aus. Sein Schwert, dass ihm sein Vater einmal geschenkt hatte- es war zum Bestehen der Ge-Nin-Prüfung gewesen- lehnte er, wie immer, an die Wand neben der Kommode. Schließlich fuhr er sich mit der Hand in den Nacken. Gerade wollte er etwas sagen, als er etwas hörte. Es hörte sich nach einem Schwert an, dass aus seiner Scheide gezogen wurde. Im nächsten Moment hörte Ichabod ein 'komisches' Geräusch und dann, wie etwas zu Boden fiel und nach einigen Metern des Rollens auf dem Boden liegen blieb. Der junge Ge-Nin schreckte zurück. Was war los? Wer war im Haus? War ein Nuke-Nin eingebrochen? Oder ein anderer Dieb? Hatte sein Vater ihm gerade den Kopf abgetrennt, da er zufällig zu Hause war? Der Junge ergriff sein Schwert, hielt es fest umklammert und ging dann in den Raum, aus dem er das Geräusch vernommen hatte. Er hätte mit Allem gerechnet, doch nicht mit dem, was er jetzt sah. Ein Schatten, eine hohe Gestalt drehte sich zu ihm um, hatte einen Kopf in der Hand. Er schreckte zurück, als er die starren Augen seiner Mutter erblickte, blieb dann wie angewurzelt stehen, konnte es nicht glauben. Er richtete den Blick auf das Antlitz des 'Schattens'. Etwas zerbrach in ihm. Es war die Idealvorstellung eines Shinobi, die von seinem Vater geprägt worden war. Sein Vater... Warum hatte er das getan. "D-D-Do...S-S-San...?", stotterte Ichabod leise, umklammerte seinen Schwertgriff. "Hier. Sie wollte denke ich noch einmal mit dir reden.", sprach sein Vater gehässig und holte aus. Ichabod schrack zurück, als sein eigener Vater den abgetrennten Kopf seine Mutter zu ihm war. Der Braunhaarige fiel zu Boden, lies sein Schwert fallen und krabbelte schnell zurück. Der Kopf seine Mutter blieb kurz vor ihm liegen. Seine Augen starrten nur die seiner Mutter an. Er konnte es nicht fassen. Erst spät bemerkte er auch den toten Körper Biones hinter seinem Vater. Tränen schossen ihm in die Augen. Wie hatet er so etwas tun können? WIE NUR?! Waren sie nicht eine Familie gewesen? Auch, wenn sie sich immer gestritten hatten, so hatte er immer an das Gute zwischen seinen Eltern geglaubt, dass sie sich noch einmal ineinander 'verlieben' könnten. Dass sie wieder glücklich sein könnten. Doch diese Vorstellung zerbrach in ihm nun. "Warum?", fragte er seinen Vater. Dieser hob eine Augenbraue. "Sie war wertlos...", seufzte er nur. Ichabod formte das Wort mit den Lippen nach. Plötzlich überkam es ihn, er griff nach seinem Schwert. "WERTLOS?!", schrie er. Langsam richtete er sich auf, mit verheulten Augen. Dann griff er seinen Vater an, holte mit dem Schwert aus. Eine grenzenlose Wut spührte er in sich, der er nun die Kontrolle über seinen Körper gab, dessen Arme immer wieder mit dem Schwert auf seinen Vater einhieben, der jedoch jeden Hieb abwehrte. Wie hatte er es nur tun können?! Dieser Mistkerl! Wieder schossen Ichabod Tränen in die Augen. Sein Vater erwischte ihn ein paar Male leicht mit dem Schwert, doch er ignorierte die Schmerzen praktisch. Er wollte nur seine Mutter rächen, die immer für ihn da gewesen war. Als er jedoch einmal nicht aufpasste, rammte sein Vater ihm sein Schwert in die Schulter. Ichabod schrie auf. Iron nahm den Schwertgriff erneut in die Hand und schleuderte es, mitsamt Ichabod, durch die Lust, zog es dabei aus der Brust seines Sohnes. Ichabod blieb schwer verletzt am Boden liegen. Vor seinen Augen begann alles zu verschwimmen. "W-W...aa...ruum...?", war alles, dass er noch über die Lippen brachte. Dann sank er in eine tiefe, undurchdringliche Ohnmacht.
Langsam öffnete Ichabod die Augen. War er gestorben? In ihm kamen sofort die Erinnerungen hoch. Wenn er nicht die höllischen Schmerzen in seiner Schulter gespührt hätte, dann wäre er hochgeschreckt. Erst nach diesem Schock bemerkte er, dass er im Krankenhaus war. Man hatte ihn offenbar gefunden. Man hatte seine Wunde verbunden, auf das sie wieder heilen würde. Sein blutgetränktes Oberteil lag noch neben dem Bett. In diesem Moment stürzte ein Mädchen in das Zimmer. "Ichabod!", rief sie- es war seine Teamkollegin. Dicht hinter ihr, kam auch sein Teamkollege. Sein Sensei blieb in der Tür stehen und musterte ihn nachdenklich. In ihrem Blick lag Mitleid, Trauer. Aria, seine Teamkollegin setzte sich zu ihm ans Bett. "Was ist passiert? Hast du wieder zu hart trainiert?", fragte sie. Wusste sie nicht, was passiert war. "Hat dein Vater dich wieder zu hart rangenommen?", fragte Takeru. Ichbod zuckte bei dem Wort 'Vater' zusammen. Seine schwarzen Augen weiteten sich und sein Körper verkrampfte sich total, Hände ballten sich zu Fäusten. "Aria, Takeru... Ichabod braucht nun Ruhe... Ich komm' gleich nach.", meinte Saromi. Die beiden Ge-Nin taten, wie ihnen geheißen und verliesen den Raum, sahen noch einmal zu dem Braunhaarigen. "Ich weis, was passiert ist und dachte ich sage es ihnen noch nicht.", erklärte er. Ichabod sah ihn an. "Achja... und wo ist mein 'Vater' oder besser gesagt das Monster?", fragte Ichabod nur gehässig. In seinen sonst so nichtssagenden, fast traurig wirkenden Augen, spiegelte sich pure Verachtung und Hass wieder. "Tot. Die Anbu haben ihn umgebracht.", sagte Saromi nur. Doch Ichabod bemerkte einen merkwürdigen Ton in seiner Stimme. "Ihr lügt, Sensei!". rief er wutentbrannt. "Haltet mich nicht für dumm! Ich bemerke es, wenn ihr lügt!", machte er weiter. Sein Sensei seufzte. "Na schön... er hat das Dorf verlassen. Ich weis nicht, wo er sich herumtreibt. Aber die Oi-Nin werden ihn jagen.", erklärte Saromi. Ichabod sah mit leerem Blick vor sich auf sein Bett. An seinem Geburtstag. An dem Tag, an dem sein dreizehntes Lebensjahr begann... Ausgerechnet dieser Tag war der Erste, an dem er ohne Familie leben musste. Saromi bemerkte den Blick Ichabods. "Wie wäre es? Willst du bei mir wohnen? Ich hab noch Platz.", bot er ihm an. Der Braunhaarige jedoch schüttelte den Kopf. "Nein... ich möchte alleine sein..." Mit diesen Worten legte sich ichabod wieder hin und drehte sich zur Seite. So konnte sein Sensei nicht sein Gesicht sehen- er blickte aus dem Fenster. Dies war also der Tag, an dem er seinen Glauben verlor. Von nun an würde er nur noch an Ursache und Wirkund festhalten. An Dingen, die bewiesen sind. Er würde nicht mehr an das Gute im Menschen glauben. Nur noch an sich selbst...

Es vergingen zwei weitere Jahre, in denen Ichabod Missionen mit seinem Team erledigte- alle erfolgreich. Er war ruhiger geworden. Zwar sagte er noch seine Meinung, aber redete nicht viel. Er hatte sich nach dem Tod seiner Mutter und dem Verschwinden seines Vaters, den er eigenhändig Monster nannte, zuerst hinter den Büchern verkrochen- sich Wissen angeeignet. Es hatte sich herrausgestellt, dass er eine 'Art' Genie war. Mit dem Schwert konnte er nach zwei Jahren unglaublich gut umgehen.
"Hallo.", begrüßte ihn Aria eines Tages. Er sah auf. "Hallo.", erwiderte er. Aria lächelte. Mittlerweile wusste sie natürlich, was damals vorgefallen war. Saromi hatte es ihnen kurz nach Ichabods Entlassung gesagt und sie selbst war natürlich nicht weniger geschockt gewesen als Takeru. "Worüber denkst du nach?", fragte sie schließlich. Der Braunhaarige seufte. "Über Techniken- warum?", antwortete er und beendete den Satz mit einer Gegenfrage. Aria seufzte und machte eine Unschuldsmiene, da sie einen genervten Ton vernommen hatte. "Naja... Dein Gesichtsausdruck ist undurchdringlich- genau wie deine Augen. Man kann nicht sehen worüber du und was du denkst.", meinte sie und grinste breit. Ichabod zuckte die Schultern. "Ist doch auch gut so.", entgegnete der nun 14-jährige. Aria wollte gerade etwas antworten, als Takeru und ihr Sensei auftauchten. "Also Team 3!", rief er freudig. Takeru gesellte sich gleich zu Aria und Ichabod. "Ihr werdet am nächsten Chu-Nin-Examen teilnehmen! Also trainiert!", rief er aus. Takeru machte einen Freudentanz und riss Aria dabei mit, die ihm eine runterhaute. Ichabod freute sich innerlich auch. "Gut.", antwortete er nur. Plötzlich bemerkte er etwas auf dem Arm. Als er sah, dass es eine Spinne war, lief es ihm eiskalt den Rücken hinunter. "Mach sie weg!", schrie er seinen Teamkollegen Takeru an, der ihn verdutzt ansah. "Wie jetzt... Du hast nicht vor gegnerischen Jo-Nin Angst... hast nicht einmal Respekt vor dem Hokage und... hast Angst vor einer Spinne?!", rief Takeru und lachte sich dabei fast tot. Ichabod bewegte sich keinen Millimeter- was ist, wenn sie giftig wäre? Wenn er es wüsste und sie das nicht wäre, dann würde er sie fertig machen. "Mach sie weg!", schrie er. "Hm... Was bekomm' ich dafür?", fragte Takeru noch immer lachend. Aria sah Takeru wütend an und Saromi sah auch nicht gerade begeistert von Takeru aus. "ist ja gut...", murmelte dieser dann. Vorsichtig entfernte er die Spinne von Ichabods Arm. Der Braunhaarige sprang sofort einen Meter zurück und zog sein Schwert heraus, teilte sie seuber in der Mitte. "Also das ist jetzt wirklich übertrieben...", murmelte Aria und sah auf die Überreste der Spinne. "Nein. Ich hasse Spinnen...", entgegnete Ichabod und verkrampfte sich...
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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:24 pm

5. Die Chu-Nin-Examen

Das Chu-Nin-Examen fand im März statt, sodass das Ichabod und seine Teamkollegen bereits 15 Jahre alt waren. Sie hatten die letzten Monate hart trainiert. Wenn es überhaupt noch ginge, so fand Aria, hatte Ichabod seinen Schwertkampf stark verbessert. Sie selbst hatte sich von Nin-Jutsu zu Gen-Jutsu bewegen können. Da Takeru Nin-Jutsu bevorzugte waren alle drei perfekt als Team geschaffen, da sie alle Jutsuarten beherbergten.

Ichabod, Aria und Takeru kamen in den Raum, der voller Ge-Nin war. Die meisten waren in ihrem alter- nur wenige waren jünger. Stumm suchte sich Ichabod ein freies Plätzchen und setzte sich dann dort hin. Aria und Takeru taten es ihm gleich. Dem Braunhaarige war etwas mulmig zu Mute, da man sie von allen Seiten aus beäugte. "Was glotzt ihr alle so?", fragte Takeru genervt in die Runde. Aria sah ihn eindringlich an, nachdem sie zu spät gewesen war, um ihm den Mund zu zuhalten. In diesem Moment richtete sich ein Shinobi auf und verpasste Takeru eine Ohrfeige, sodass er in einige Meter weit in den Gang flog. Ichabod wusste sofort, dass dieser Shinobi Gouwan beherrschte- einen äußert starken und gefährlichen kampfstil. Aria rannte sofort zu Takeru. "Ist alles okay?", fragte sie besorgt. Takeru setzte sich auf, sah mit schmerzverzerrtem Gesicht den Shinobi an- er kam aus Iwa-Gakure. Aria sah zu Ichabod. In ihrem Blick lag etwas Flehendes, als ob sie sagen würde: 'Tu doch was!' Der Shcwertkämpfer seufzte. "Man muss nicht gleich überreagieren, wenn jemand etwas 'Dummes' von sich gibt.", sagte er ruhig. Der Iwa-Shinobi drehte sich zu ihm um. "Dann sag ihm er soll aufhören!", fuhr er Ichabod an, der jedoch ruhig blieb. "Es ist seine Entscheidung, was er sagt.", machte Ichabod weiter. "Oh seine Entscheidung..." Er packte ihn am Kragen und sah dem Braunhaarigen in die Augen. "Dann sag es doch einfach deiner Mutter! Beschwer dich bei ihr! Sag: 'Mutti, Mutti! Der da hat etwas Unerlaubtes getan!'" Gelächter brach aus. Ichabod, ballte die Faust, riss sich von dem Iwa-Shinobi los. Aria und Takeru waren erstarrt, blickten ihn nur an, wie er jetzt reagieren würde. "Na los! Lauf zu Mami und Pappi!", rief der Shinobi- noch mehr Gelächter. Ichabod verkrampfte sich in diesem Moment total. Plötzlich war seine Hand an seinem Schwertgriff. Der Shinobi wich einem Schwerthieb aus, in dem er sich duckte. Ichabod 'trat' auf ihn, sodass der Shinobi am Boden lag. Er hielt ihm das Schwert an die Kehle. "Und du... Geh du doch zu deinen Teamkollegen... Sag ihnen: 'Der da hat mich geschlagen.' und 'Helft mir ihn fertig zu machen... Ich schaff das alleine doch nicht...' oder geh zu MEINEM Teamkollgen und sag: 'Es tut mir Leid. Ich bin ein Großmaul.'", sprach Ichabod und sah den Shinobi bedrohlich an.
In diesem Moment gab es einen Knall, der Prüfer erschien. "Aufhören! Wenn ihr Beide das nicht tut, dann fallt ihr sofort durch die Prüfung- und euer Team auch!", rief er aus, nachdem er die Situation kurz betrachtet hatte. Aria und Takeru richteten ihren Blick vom prüfer auf Ichabod. Dieser sah den Shinobi noch einmal an, dann steckte er das Schwert wieder in die Scheide auf seinem Rücken. Kurz darauf setzten sich alle Shinobi wieder auf ihren Platz. Ichabod bemerkte nicht, dass er von einem schwarzhaarigen Mädchen gemustert wurde.
Die Fragebögen wurden ausgeteilt, nachdem alle auf die regeln hingewiesen worden waren. Ichabod lies seinen Blick über die Fragen schweifen und schmunzelte. Sie waren wirklich schwer, aber das hatte er sich gedacht. Er schrieb alles hin, was er wusste. Ab und zu schielte er durch den Raum, um seine Teamkollegen zu finden. Takeru entdeckte er hinten rechts in der letzten Reihe- Aria war nicht in seinem Blickfeld, daher schließ er daraus, dass sie irgendwo direkt hinter ihm saß. Er lehnte sich zurück, nachdem er auch die letzte Frage beantwortet hatte. Seine Zeit hatte er sich genau eingeteilt, da sie nun vorbei war. "Legt die Stifte weg!", befahl der Prüfer. "Ich werde euch nun die zehnte Frage stellen!", rief er. Ichabod sah sich nun um, da er ja nichts mehr zu befürchten hatte, wenn er sich umdrehen würde. Tatsächlich. Aria saß in der zweiten Reihe, die hinter im lag und auch genau in seiner 'Spalte'. Sie lächelte. Ihre Lippen formten das Wort >und<. Ichabod entgegnete mit einem kleinen Lächeln. Dann drehte er sich um. Sie würde ihn schon verstanden haben. Nachdem der Prüfer nun auch die Regeln der zehnten Frage benannt hatte sahen ihn alle Ge-Nin schokiert an- auch Ichabod. Wenn sie also falsch bei ihrer Antwort hatten, müssten sie für immer Ge-Nin bleiben?! Sollte er die Hand heben und sagen, dass er gehen wollte und sein team mit in diese Schmach ziehen? Andererseits konnten sie die Übung das nächste Jahr erneut machen. Er stützte seinen Kopf auf seine Hände, deren Finger gegen seine Stirn lehnten und somit sein Gesicht verdeckten. Er spührte Arias Blick, der auf ihm lag. Was sie dachte? Es war ihm in diesem Moment vollkommen egal. Wenn er jetzt nicht weiterkommen würde... Dann könnte er niemals ein großer Shinobi werden- nicht als Ge-Nin! Einige Shinobi verliesen den Raum. Als der Prüfer fragte, ob sich alle entschieden hatten, zuckte Ichabod zusammen. Warum fragte er noch einmal extra nach? In seiner Stimme war außerdem ein prüfender Ton gewesen. Mit ernstem Blick sah er sich um. Nur noch wenige waren im Raum. In diesem Moment kam es ihm in den Sinn- er hob die Hand. "Ich möchte auch... gehen." Ichabod hörte, wie Takeru einen Fluch ausstieß. Jedoch stand er auf und ging aus dem Zimmer. Seine Teamkollegen folgten ihm. Takeru packte ihn am Kragen. "Was sollte denn die Vor-" Mittem in seiner ernergischen Frage wurde der Ge-Nin von einem Schreien unterbrochen: Die Ge-Nin, die drin'geblieben waren, waren gerade durchgefallen. Sprachlos sah Takeru Ichabod an. "Okay... ich hab nix gesagt...", murmelte er nur völlig verstört.

"Oh ha.", kam es von Takeru, als das Team vor dem Wald des Schreckens stand. Sie hatten bereits ihre Schriftrolle erhalten- Erde. "Naja... immerhin ist das Gelände groß... somit werden wir nicht gleich auf Gegner treffen...", ermutigte sich Aria dagegen. "Iwo... D-Die mach ich doch alle f-fertig.", entgegnete Takeru daraufhin. Ichabod, jedoch, sagte nichts- dachte nach. Sollten sie zuerst ein Team ausfindig machen und es jagen... oder sollten sie doch lieber abwarten, bis sie gefunden wurden. In diesem Moment, in dem Ichabod darüber nachdachte, schwangen die Türen auf. Takeru und Aria schluckten, gingen dann gemeinsam mit ihm in das Gebiet. Plötzlich landete auch schon ein Kunai neben ihnen, verfehlte Arias Fuß nur knapp. Sie schrie kurz auf, sah in die Richtung, aus der das Wurfmesser gekommen war. Takeru holte sofort ebenfalls ein Wurfmesser heraus und stellte sich heldenhaft vor Aria. Jedoch bemerkte Ichabod, dass er am ganzen Körper zitterte. Was war los mit ihm? Er war doch sonst nicht so? War er denn wirklich so nervös... oder lag es daran, dass ihr Sensei nicht dabei sein konnte? Wieder warf jemand drei Wurfmesser auf sie, die Takeru alle abwehrte. Plötzlich hörte Ichabod etwas hinter sich und griff blitzschnell nach einem Schwert, fuhr herum und blockte so einen Katanahieb ab. Das Klirren der beiden Waffen hätte man noch gut im Wald hören können, da der Gegner mit voller Wucht zugeschlagen hatte. Der Braunhaarige wusste, dass sich seine Teamkollegen zu ihm umdrehen würden. "Nicht! Das ist eine Falle!", rief er unter Anstrengung, da der Ge-Nin gegenüber immer weiter auf ihn 'eindrückte'. Die Klinge des Katanas kam Ichabod gefährlich nahe, doch er konnte im letzten Moment mit seinem Schwert den Gegner zurückstoßen. Der gegnerische Shinobi taumelte zurück und pfiff kurz. Von der anderen Seite kamen seine beiden Teamkollegen angerannt, die sich vor Ichabods stellten. "Kümmert euch bitte darum, dass ich alleine mit ihm abrechnen kann.", bat er sie. Diese grinsten und machten sich kampfbereit- Takeru und Aria ebenfalls. Nun erkannte Ichabod auch den Shinobi vor ihm. "Oh... der Iwa-Ge-Nin... wie nett...", murmelte er. Ein leichtes Lächeln kam ihm über die Lippen. "Damit du weist, wer dich nun töten wird: Mein Name ist Masamichi.", meinte er. Dann begann er den Kampf, in dem er erneut auf Ichabod einhieb. Dieser einen Schritt zur Seite und parierte den Hieb seitlich, sodass er sich ducken konnte und versuchte Masamichi in die Beine zu treten. Dieser, jedoch, wich geschickt aus und die Schwertklinge schwirrte fast unausweichlich auf Ichabods Kopf zu. Erinnerungen kamen in ihm hoch. Die Kämpfe mit seinem Vater, der auch einmal auf seinen Kopf eingehoben hatte und kurz vor der Kehle Ichabods gestoppt hatte. Der Braunhaarige lies sich rückwärts auf den Boden fallen und entging so um haaresbreite einem tödlichen Hieb, der ihn den Kopf gekostet hätte. Kurz sah er hinüber zu Takeru und Aria, die immer noch verzweifelt kämpften- anscheinend war das Team gleichstark. Der nächste Angriff Masamichis lies jedoch nicht lange auf sich warten und die Spitze seines Katanas rammte er dicht neben ichabods Kopf in den Boden. Dieser grinste. "Treffen müsste man können!", rief er gehässig und streifte den ausweichenden Gegner am Bein, der daraufhin aufschrie. Die Hose wurde an der Wunde von Blkut getränkt. Er hatte keine Zeit gehabt sein Katana herauszuziehen und deshalb richtete sich ichabod auf, nahm es in die andere Hand. Schließlich Masamichi dessen eigenes Schwert an die Kehle. "Mit dem Schwert müsste man richtig umgehen können, mein Lieber... Ich geb dir einen Rat: Gib meinem Team die Schriftrolle und du bezieheungsweise ihr werdet euer Leben behalten.", schlug Ichabod vor. Der Kampf der Teamkollegen beider Seiten stoppte und man sah nur noch auf Ichabod und Masamichi. "Und?", drängte Ichabod. Presste das Katana leicht an Masamichis Kehle, sodass ein leichter, kleiner Blutstriemen aus einer kleinen Schnittwunde floss. Als der Iwa-Shinobi das warme Blut spührte, bekam er Panik, holte die Schriftrolle aus seiner Ausrüstungstasche und warf sie zu Ichabod, der sie dankend entgegennahm. "Und?", fragte jetzt Takeru. Ichabod grinste. "Himmel.", antwortete er. Freude zeichnete sich auf Arias und Takerus Gesicht ab. Der braunhaarige Schwertkämpfer nahm das Kunai von Masamichis Kehle und warf es an einen Baum, in dessen Rinde es sich bohrte. Dann verpasste er Masamichi noch einen Tritt in die MAgengrube. "Nur um sicher zu gehen, dass du keinen Hinterhalt planst, wenn ich mich jetzt umdrehe.", erklärte Ichabod lächelnd. Das Team 3 um Ichabod, Aria und Takeru fesselte das Iwa-Team mit Drahtseilen an Bäume. Nachdem sie fertig waren, gingen sie zum Turm...

Das Team 3 war am ehesten fertig, wodurch sie natürlich viel Zeit hatten, um sich auszuruhen. Sie übernachteten einmal und schließlich kamen auch die Sensei und andere Shinobi- darunter auch der Hokage. Saromi ging sofort zu seinem Team. "Ich habe kund bekommen, dass ihr die Ersten ward... sehr gut... ich bin stolz auf euch.", sagte er. Takeru grinste- genau wie Aria und auch Ichabod lächelte. Schließlich wurde ihnen mitgeteilt, dass das Finale in einem Monat stattfinden und dass es auf Grund der wenigen bestandenen Teams keine Vorentscheidung um die teilnehmer im Finale geben würde...

Ichabod zog alleine sein Training durch. Seine Teamkollegen trainierten mit seinem Sensei. So konnte er sich gewiss sein, dass niemand seine neue Technik wissen konnte. Mittlerweile hatte er herausgefunden, dass er die Chakranatur Katon besaß. Er hatte einen Weg gefunden, diese Neuentdeckung auch mit seinem Schwert kombinieren zu können. Anfangs musste er sich sehr stark konzentrieren. Er leitete sein Katon-Chakra in die Klinge seines Schwertes. Dadurch glühte sie rot auf und nun konnte er auch ganze Bäume zerschneiden. Jedoch wusste er eines: Er konnte/durfte diese Technik nicht zu oft anwenden, da es unglaublich viel Chakra kostete. Er dachte, er würde nicht beobachtet werden, doch ein Anbu saß in einer Baumkrone und beobachtete ihn musternd.
Schließlich kam der Tag des Finales. Ichabod wollte gerade mit seinen Teamkollegen in die Arena schreiten, da kam ihm ein Aufseher, ein Jo-Nin, entgegen und bedeutete ihm, dass der Hokage ihn sprechen wollte. Aria und Takeru sahen sich verwirrt gegenseitig an. Ichabod jedoch nickte. "Hai, Ikawa-sama." Ikawa- so hieß der Jo-Nin. Er hatte sie einmal während einem Training betreuen müssen, als Saromi nicht da war. Wie ihm geheißen schritt Ichabod zu der Plattform, auf der der Hokage und der, zu Besuch anwesende, Kazekage waren. "Ihr wolltet mich sprechen, Hokage-sama?", fragte der fünfzehnjährige. "Ichabod Crane, oder?", fragte der Kazekage. Der Angesprochene verneigte sich nun auch vor dem Kazekagen. "So ist es, Kazekage-sama." Ihm war ein wenig mulmig zu Mute. "Ich habe in letzter Zeit viel von dir gehört.", meinte der Kazekage und sah dabei aus dem Augenwinkel den Hokage an, der nun das Wort ergriff. "Wie dem auch sei. Wir hatten im Wald des Schreckens- auch am Anfang, Kameras installiert.", erklärte er. Ichabod verstand nicht, worauf er hinaus wollte. "Wir haben deinen Kampf mit dem Iwa-Shinobi beobachtet. Du hast ausgezeichnet gekämpft und auch einmal geschaut, ob mit deinen Teamkollegen alles in Ordnung ist UND du warst gütig. Das alles zeichnet einen Chu-Nin aus.", erklärte der Hokage weiter. Was wollte er nun? Wollte er ihm Glück wünschen oder Dergleichen. Oder... "Daher haben wir beschlossen, dich vorzeitig auf den Rang eines Chu-Nin zu erheben.", beendete der Hokage seine Erklärung. Der völlig überraschter Ichabod nickte kaum merklich. "V-Verstehe.", stotterte er leicht. "Du musst nicht mehr an dem Finale teilnehmen. Du kannst jetzt gehen und deine Teamkollegen anfeuern- sie stehen übrigens schon unten in der Arena.", ergänzte der Kazekage. Ichabod verneigte sich vor beiden und sah kurz hinunter in die Arena. Die Ge-Nin, die sowieso zum Hokage hochsahen, musterten ihn. Darunter natürlich auch Aria und Takeru, die ihn fragend ansahen. Ichabod lächelte. In einer Pause würde er ihnen alles erklären. Sicherlich würden sie es verstehen.
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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:24 pm

Das Finale begann stark. Ein Kiri-Shinobi musste gegen einen Shinobi aus Kumo-Gakure antreten. Suton gegen Raiton hieß das Duell, nachdem beide schon ein Nin-Jutsu dieser Art offenbart hatten. Doch dann bot sich allen eine grandiose überraschung: Der Kiri-Ge-Nin hatte noch eine zweite Chakranatur- Fuuton. Fuuton war natürlich Raiton überlegen. Dadurch hatte er einen großen Vcorteil gegenüber des Kumo-Ge-Nin, der offenbar nur eine einzige besaß und somit verlor. Der nächste Kampf fand zwischen Aria und einer anderen Kunoichi aus Konoha-Gakure statt, was Ichabods Aufmerksamkeit weckte. Takeru, der schon über Ichabods Rangaufstieg Bescheid wusste, sah seinen nachdenklichen Teamkollegen an. "Dieses Mädchen...", murmelte Ichabod. Die schwarzen Haare der Kunoichi wehten im Wind. Unter ihnen ragten grüne Augen hervor. Natürlich. Es war das Mädchen von damals, an der Akademie. Sie war ihm nie wirklich aus dem Kopf gegangen- damals... Als sie ihn so merkwürdig angesehen hatte. Der Kampf begann und beide Kunoichi fingen damit an, ein Kunai und mehrere Shuriken auf die Andere zu werfen, denen widerum beide ausweichen konnte. Ichabod lehtne sich auf das geländer und betrachtete interessiert den Kampf. Kurz lies das schwarzhaarige Mädchen seinen Blick durch das Publikum schweifen. Schließlich entdeckte sie Ichabod, der den Kampf, wie schon geschildert, beobachtete. Sie wurde leicht rot und schüttelte verstört den Kopf. Diese kurze Unaufmerksamkeit nutzte Aria aus und es schien so, als ob der Kampf zu Ende war. Ichabod seufzte und drehte sich weg. Das Mädchen sah dies und wich Arias Nin-Jutsu, Suiryuudan no Jutsu, aus. Ja, Aria hatte Suiton, als Chakranatur. Sie konnte nur drei Nin-Jutsus, ein D-, C- und B-Rang. Sonst benutzte sie nur Waffen und Shuriken. Das schwarzhaarige Mädchen wurde durch die Flutwelle an die Arenawand gespühlt. Doch dann formte auch es Fingerzeichen. "Doton: Retsudo Tensho" Ihre Stimme lies Ichabod aufhorchen. Er sah, wie der Arenaboden aufsprang. Dann wie der prüfer den Kampf beendete. Aria hatte verloren und das schwarzhaarige Mädchen gewonnen. Aria kam traurig die Treppe hoch. Sie war erschöpft und hatte Schrammen am ganzen Körper. Ichabod eilte zu ihr, als sie umzukippen drohte- genau wie Takeru. Aria stützte sich auf ihren braunhaarigen Teamkollegen. "Warum hast du dich nciht ins Krankenhaus bringen lassen?", fragte dieser sie nur mit vollem Unverständnis. Takeru stimmte Ichabod in dieser Hinsicht zu. Aria schüttelte den Kopf und lies sich auf einen Platz bringen, wo sie sich ausruhte. Das schwarzhaarige Mädchen stand, unbemerkt von beiden Teammitgliedern, an der Wand und musterte Ichabod. Sie sah, wie er sich zu takeru drehte und ihm etwas sagte. Ichabod wünschte Takeru viel Glück. "Klappt schon.", meinte er und behielt, wie es sich herausstellte, damit Recht. Denn Takeru ging unter großem Beifall als Sieger des ersten Kampfes hervor. Er grinste. Er gewann auch noch seinen zweiten Kampf und zog somit in das Halbfinale ein. Dies gewann er auch um Haaresbreite. Würde Takeru etwa der Sieger des Tuniers werden? Dies stellte sich als Irrtum heraus, da Takeru erschöpft war und im Finale nur knapp gegen einen Shinobi aus Suna-Gakure verlor. Ichabod wollte gerade mit Aria ins Krankenhaus gehen, um Takeru zu besuchen, als er die Ansprache des Hokage hörte: "Einen Kampf haben wir noch. Der Sieger des Tuniers, wird nun gegen unseren neuesten Chu-Nin antreten." Ichabod horchte auf. Ihm war klar, dass er damit gemeint war. Aria lächelte. "G-Geh schon.", stotterte sie leicht, da ihr immer noch ein paar Knochen weh taten. Ichabod gab einen leisen Ton von sich und nickte. Etwas genervt betrat er dann die Arena- unter großem Jubel natürlich. Der Suna-Shinobi war noch bei relativ guter Verfassung, doch um den Kampf fair zu gestalten, heilten ihn ein paar Medi-Nin. Ichabods Hand glitt sofort zu seinem Schwertgriff und im nächsten Moment hielt er, wie man es von ihm gewohnt war, sein Schwert zum Kampf in der Hand. Das schwarzhaarige Mädchen auf der Bühne war in heller Aufruhr, als ihr bewusst war, dass Ichabod nun kämpfen würde. Der Suna-Shinobi erschuf ein paar Bunshin- unecht. Doch Ichabod wusste nun ja nicht, welcher der Echte war. So griff er wahllos immer einen Bunshin an, der verdunstete. Er parrierte einen Angriff des Suna-Shinobis von hinten und trat, mit einer Hand auf den Boden gestützt, nach hinten aus. Erstaunen zeichnete sich auf den Tribünen in Form von Gesichtsausdrücken ab, nachdem der Kampf auch nach einer halben Stunde noch nicht beendet war. Ichabod und der gegnerische Suna-Shinobi waren außer Puste. Dem Chu-Nin war klar, dass er nur noch eine Chance hatte: Seine Technik. Eine kurze Auszeit des Kampfes und dann schien seine Schwertklinge zu glühen. Der Suna-Shinobi biss sich auf die Lippen und wirkte ein Jutsu, dass eine große, steinerne, Faust hervorruf, die eine unglaubliche Wucht 'drauf hatte. Jeder wusste, dass der Körper zertrümmert werden würde, wenn man getroffen war. Doch zum Erstaunen aller grinste Ichabod und rannte auf die Faust zu. Er holte mit dem Schwert aus und sprang in die Luft. "Los gehts!", rief er und teilte die faust sauber in zwei Hälften. "WAS?!", rief der Suna-Shinobi und taumelte zurück. Ichabod stand außer Atem vor ihm. "Noch was zu sagen?", schnaufte er. Eigentlich musste er es schnell zu Ende bringen, doch diesen 'Triumph' wollte er sich noch gönnen. Der Suna-Shinobi biss sich auf die Lippen. "Tja." Erneut wirkte er ein Jutsu und erschuf sich ein Schwert aus Stein. Ichabod fragte sich, wie viele Jutsus er wohl beherrschte. In diesem entscheidenden Moment wurde der Kampf unterbrochen- vom Hokage. "Tut mir Leid... Aber wir wollen nicht, dass einer von euch umkommt... wir brauchen euch beide noch!", bekannte er sich. Ichabod lächelte und das Schwert hörte auf zu glühen. "Na dann... guter Kampf... Suna-Shinobi.", schnaufte er. Der Suna-Shinobi grinste. "Meine Hochachtung, Konoha-Shinobi. das war der beste kampf, den ich je hatte." Ichabod und der Suna-Shinobi gaben sich die Hand- unter Beifall...

6. Anbulehrling und dazu noch eine neue Bekanntschaft
Ein halbes Jahr erledigte Ichabod Missionen als Chu-Nin. Er leitete ein Team mit seinen beiden Teamkollegen, die ebenfalls Chu-Nin waren. Takeru regte sich manchmal darüber auf, dass Ichabod die Leitung des Teams zugeteilt bekam und nicht er, aber mit der Zeit verstand er dies auch. Eines Tages jedoch wurde er zum Hokage gerufen. Er sollte zu einem Probetraining der Anbu gehen...

Ichabod betrat das geheime Übungsgelände. Er hatte einen Schwur abgelegen müssen, dass er niemadem etwas sagen würde. Denn sonst hätte er sich damit abfinden müssen, sein Leben zu verlieren. Er seufzte und ging zum Hauptgebäude, wo ein Anbu-Captain stand. Anscheinend wartete er auf ihn. "Ichabod Crane, stimmt doch- oder?", fragte er, als der Braunhaarige angekommen war. Ichabod runzelte, wie öfter, die Stirn. "Ja? Ich soll zu einem Probetraining kommen.", entgegnete Ichabod, nachdem er sich verneigt hatte. Der Anbu-Captain nickte. "In Ordnung. Aber wir müssen noch auf jemanden warten, der seid heute auch Anbutraining ist.", meinte er schließlich. Genau in diesem Moment kam das schwarzhaarige Mädchen, dass Ichabod so 'fasziniert' hatte. Sie stoppte aprubt, als sie ihn sah. "Da ist sie ja.". meinte der Anbu-Captain. "Lasst uns trainieren."
Das Training begann sofort und es stellte sich heraus, dass der neue Sensei unglaublich stark war. Das schwarzhaarige Mädchen und Ichabod kamen nur mit Mühe gegen ihn an. Er benutzte sogar seinen mehr oder weniger neuen Schwertkampfstil. Der Anbu-Captain benutzte ein Katana, dass jedoch von ichabods glühendem Schwert durchtrennt wurde. Daraufhin benutzte das Mädchen ein Doton-Jutsu, durch das Steinspeere aus dem Boden kamen. Der Anbu-Captain sprang hoch und grinste. Der sechzenjährige Ichabod steckte kurz sein Schwert weg, machte Fingerzeichen und schoss einen großen Feuerball auf den Anbu-Captain ab, der jedoch erneut auswich. Danach wurde der Kampf auch schon unterbrochen. "Ich habe genug gesehen. Ihr seid ab sofort Anbu-Lehrlinge.", erklärte er fröhlich. Das schwarzhaarige Mädchen und Ichabod, die beide außer Atem waren, freuten sich. "Wenn ihr mich entschuldigt. Ich muss dem Hokage Bericht erstatten.", meinte er. Daraufhin war er auch schon verschwunden, lies seine neuen Schüler alleine zurück.
Das Mädchen wollte schon gehen, doch Ichabod hielt sie reflexartig am Arm fest. Das Mädchens tockte, wurde leicht rot. "Was?", sprach es leicht peipsig. Der Braunhaarige nahm seine Hand sofort von ihrem Arm. "Entschuldige. Aber wir haben uns noch garnicht vorgestellt... Ich bin Ichabod Crane. Du hast übrigens gut gekämpft.", meinte er. Das Mädchen drehte sich um und lächelte verschmitzt. "Mein Name ist Kathy Ikaruga. Du auch.", entgegnete es. Kathy hieß sie also- er lächelte. "Wollen wir etwas essen gehen, Kathy?", fragte Ichabod. Kathy wirkte leicht schüchtern. "Klar.", antwortete sie schließlich.
"Mmh... Ich liebe Nudelsuppe!", rief Kathy und grinste. Genüsslich legte sie ihre Stäbchen in die leere Schüssel. Ichabod, der nur Durst gehabt hatte, sah sie etwas verträumt an. Ihr war das etwas unangenehm. "Was ist?", fragte sie deshalb unsicher. "Ach... Nichts... ich denke nur gerade nach... über die Akademie..." Kathy wurde knallrot, als sie das sagte. Ichabod grinste. "Dachtest du, ich hätte kein Langzeitgedächtnis... Natürlich erinnere ich mich daran.", erklärte er und lachte leise. Die errötete Kathy sah zu Boden. "Naja... ähm...", stotterte sie. "Weist du, dass du der erste Mensch in der Akademie warst, der mich freundlich begrüßt hast?", fragte er. Als sie nichts antwortete seufzte er. "Warum?", kam es von ihm. Sie zuckte die Schultern. "Naja... ich hatte dich... schon damals gern." Ichabod blinzelte ein paar Mal. Kathy grinste erneut verschmitzt, erhob sich dann. "Ich geh dann mal...", murmelte sie. Während sie ging, wurde sie kurz rot und gab Ichabod einen kleinen Kuss auf die Wange. Dann war sie verschwunden. Ichabod selbst blieb noch ein wenig sitzen- dann ging er ebenfalls nach Hause...
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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:24 pm

7. Das Leben eines Anbu hat auch große Verluste
Es vergingen viele Jahre. Ichabod war schon seid vier Jahren ein richtiger Anbu und bildete zusammen mit Kathy ein Team. Sie hatten ihre Liebe füreinander entdeckt und verbrachten auch so viel Zeit mit dem anderen. Genau genommen waren seid ihrer Rekrutierung als Anbu-Lehrlinge sechs Jahre vergangen und beide waren deutlich stärker geworden. Doch als ihr Glück am größten war. Als sie miteinander am glücklichste waren, in einer Zeit der Liebe, des Friedens sollte all das in tausende Scherben zerbrechen...
Alles begann an einem schönen Sommertag. Ichabod saß gegen einen Baum gelehnt und sah in den Himmel- er dachte nach. "Worüber? Worüber denkst du jetzt schonwieder nach?", fragte Kathy, deren Kopf auf seinem Schoß lag. Ihre Augen musterten ihn verträumt von unten. "Ach... Über nichts...", murmelte der 22-jährige nur. "Das machst du Keinem weis, Ichabod.", lachte die Schwarzhaarige. "Tz... Ich denke... Ich denke... dass du etwas von einer Hexe an dir hast.", meinte Ichabod. Kathys Gesichtsausdruck wurde empört. "Was? Wie bitte?", hackte sie nach. Ichabod lachte und wurde dann plötzlich ernst. "Weil du mich verhext hast...", hauchte er dann leise und beugte sich hinunter zu ihr. Sie lehnte sich hoch und gab ihm einen Kuss. "Wie müssen zu unserer Mission antreten... komm...", flüsterte sie. Noch nicht ahnte einer von beiden, dass es das letzte Mal gewesen war, dass sie zusammen so im Park gesessen hatten. Schließlich machten sie sich auf den Weg...

- 7. Juli, sieben Stunden später, 22:34 Uhr
Ein Sturm tobte. Ichabod und Kathy kämpften voran. Wo war der Nuke-Nin plötzlich hin? Sie hatten ihn doch gerade noch im Visier gehabt! Verbissen sah sich Ichabod suchend um. Plötzlich kam ein großes Shuriken auf ihn zu, dem er gerade noch ausweichen konnte. "Rechts!", rief er zu Kathy, die an der Stelle, an der sie den Nuke vermuteten blitzschnell Speere aus dem Boden wachsen liesen. Ein Aufschrei, ein Verpuffen- es war nur ein Doppelgänger gewesen. Plötzlich hörte Ichabod hinter sich etwas rascheln. In diesem Moment flogen außergewöhnlich viele Shuriken, Kunai und Dergleichen auf ihn zu. "Ach herjemine...", murmelte er und beschwor mit Tobigodou ein großes Shuriken herauf, mit dem er die Waffen abwehrte. In diesem Moment hörte er hinter sich einen Aufschrei. Er erstarrte zu Eis. In der Ferne blitzte und donnerte es, der Regen wurde noch dichter. Wo war Kathy hin? Er sah sich nach allen Richtungen um, doch nirgendwo war seine Teamkollegin zu finden. Angst kam in ihm hoch und dann sah er es. Eine schmale Blutlinie floss hinter zum Flussbett. Nein, das konnte doch nicht sein. War das etwa Kathys Blut. Aus reiner Angst getrieben rannte Ichabod zum Ende der Blutspur und sackte zusammen. Auf Knien sah er die Blutlache vor sich an, in der Kathy lag. Schokiert, nicht mehr reaktionsfähig sah er den toten Körper, der Kunoichi an, die er so sehr geliebt hatte. Plötzlich spührte er einen höllischen Schmerz in der Hüfte. Ein Katana hatte ihn 'durchbohrt'. Er spuckte Blut fiel vornüber. Er sah aus dem Augenwinkel, wie sich ihm jemand näherte. Es war ein mann höheren Alters. Vielleicht um die fünfzig. Ichabods Augen weiteten sich, als er das Gesicht des Nuke sah. In diesem Moment holte ihn seine Vergangenheit ein. Er schrie innerlich auf, ein Schmerz in seinem Herzen. Eine alte Wunde, von der er glaubte, sie wäre verheilt, offenbarte sich als offen. "D... D-D-Dosan...?", fragte, stotterte er ungläubig, spuckte Blut. Der Braunhaarige krümmte sich vor Schmerzen. Aus der Ferne hörte er Schritte. "Hm... Ich hatte nicht gedacht, dass du es bist... Du bist so schwach... Liebe macht einen Schwach, da man Schmerzen hat, mein Sohn.", sagte Iron nur. Ichabod presste die Augenlieder aufeinander. Das konnte doch nicht wahr sein! Das war alles nur ein böser Traum! WARUM?! WARUM ER?! WARUM MUSSTE SO ETWAS IHM PASSIEREN?! Seine Kleidung war mit Blut getränkt- an der Hüfte. Mit letzter Kraft richtete er sich auf, während sein Vater schon an ihm vorbeigegangen war und auf die tote Kathy zuschritt. Er hieb bereits mit dem Schwert aus, wollte ihr den Kopf abtrennen- wie er es bei jedem seiner Opfer schon immer getan hatte. Ichabod nahm sein Schwert in die Hand und holte aus. Blut spritzte auf den Boden, ein Röcheln war zu vernehmen. Er hatte seinem Vater fein die Kehle durchgeschnitten. Tränen rannen ihm über das Gesicht und er hieb erneut auf seine Vater ein, fügte ihm tiefe Schnittwunden zu. "Du sollst für alle deine Opfer leiden... Dein Körper soll genauso verstümmelt werden!", schrie der Anbu- obwohl Iron schon längst tot war. Zum Schluss hackte er Irons Kopf ab und verstümmelte ihn, in dem er ihn aufspießte. Er ging in die Knie. Die Ohnmacht wollte ihn übermannen, doch er hielt dieser stand, kroch zu der toten Kathy. Über ihr gebeugt blieb er stehen. "E-Es... tut mir... Leid...", murmelte er verheult und schloss ihre Augen. Noch einmal gab er ihr einen Kuss, dann gab er sich der Ohnmacht hin...

8. Zivilist
Ichabod hatte sich nur schwert von Kathys Verlust erholen können. Er hat seinen Dienst als Anbu quitiert. Ihm wurde zwar der Posten als Jo-Nin angeboten, doch er lehnte ab, wollte nur alleine sein. Seine Wunde war nur langsam verheilt. Man hatte ihm das Schwert seines Vaters vermacht. Er hatte sich ein Ziel gesetzt. Das Blut der Körper, das dieses Schwert geschändet hatte würde er wieder gut machen. Er würde nur Menschen töten, wenn es nicht anders ginge. Als Zivilist würde er so lange trainieren, bis er den Menschen. Nein, bis er alle Menschen, die ihm lieb und teuer waren beschützen konnte. Aria und Takeru hatten ihm bei Kathys Beerdigung begestanden. Gepeinigt war er damals davongelaufen, doch nun war er darüber hinweg. Er war sich sicher, dass Kathy bei ihm war. Nun lief er gerade als Zivilist- nicht als Shinobi- durch die Straßen. Er hatte mit Kathy einmal ein verletztes Rotkehlchen gefunden, ihr Lieblingsvogel, und es gesund gepflegt. Nun streifte eines seine Wange, als es an ihm vorbei flog. Für ihn war es so, als ob Kathy ihm einen Kuss gegeben und ihn gestreichelt hätte. Mit einem Lädcheln sah er dem Vögelchen nach. Sein Leben hatte doch erst begonnen...

Anhang:
Später bekam er die Erlaubnis nach Kumo-Gakure zu gehen, da er es in Konoha nicht mehr aushielt.

GENAU: 9207 Wörter! (Anhang zählt nicht dazu)

Geschichte unterliegt dem Copyright des Verfassers (Ichabod)!
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Naruto Uzumaki
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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:42 pm

Angenommen
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Crane Ichabod

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BeitragThema: Re: Crane Ichabod   So Nov 30, 2008 5:46 pm

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